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WHAT THE HUND-MENSCH-TEAM?!




Im Hundetraining läuft dir der Begriff Hund-Mensch-Team oder Hund-Mensch-Beziehung wahrscheinlich immer wieder über den Weg. Kein Wunder, denn die Beziehung zu unseren Vierbeiner ist schließlich das worum es bei der Haltung eines Hundes geht. Aber wie erreicht man eine gute Hund-Mensch-Beziehung und woher weiß ich, ob die Beziehung zu meinem Hund wirklich gut ist?


Ich habe noch niemanden getroffen, der sich einen Hund geholt hat, weil er ihm Sitz, Platz, Bleib beibringen oder einfach gerne jemanden herumkommandieren wollte.

Auch wenn wir diese "Signale" brauchen, um mit unserem Hund glücklich und sicher durch den Alltag zu kommen, sind sie doch nur Mittel zum Zweck.


Das worum es wirklich geht beim Hundetraining ist es im Alltag zufrieden und harmonisch zusammenzuleben. Im Normalfall kommt ein Hund in unser Leben, um es auf die ein oder andere Art zu bereichern. Wir wollen glücklicher mit unserem Hund sein. Wir haben Vorstellungen von gemeinsamen entspannten Spaziergängen, ausgelassenem Toben am Strand oder das gemeinsame Kuscheln auf der Couch abends vorm Fernsehen im Kopf. Das ist quasi unser übergeordnetes Ziel, welches wir mit unseren Hunde meist erreichen wollen. Glücklich sein. Oder anders: eine funktionierende Beziehung zu unserem Vierbeiner führen.


Im Alltag sieht es jedoch leider anders aus. Die Ursache dafür ist aber nicht, dass der Hund einfach stur ist oder heimliche Pläne zum erlangen der Weltherrschaft schmiedet, sondern schlicht weg fehlende oder falsche Kommunikattion.


Unsere Hunde sprechen schließlich nicht unsere Sprache, sondern sind viel mehr den ganzen Tag damit beschäftigt uns und unsere Taten zu entschlüsseln und darauf zu reagieren. Je deutlicher und klarer wir in unserer Kommunikation mit unseren Hunden sind, desto leichter machen wir es ihnen. Wenn wir nun dazu noch lernen, was unser Hund uns mitteilen möchte über seine Bedürfnisse und wir lernen ihnen gerecht zu werden, steht einem glücklichem Zusammenleben nichts im Wege.


Eine glückliche Hund-Mensch-Beziehung ist demnach nicht etwas starres und gleichbleibendes. Vielmehr ist es wie unter Menschen auch: Beziehungen leben von guter Kommunikationen, dem Übernehmen von Verantwortung, gegenseitiger Fürsorge und Respekt für das individuelle Wesen und die jeweiligen Bedürfnisse.

Wenn diese Komponenten stimmen, wirst du im Großen und Ganzen zufrieden und glücklich mit deinem Hund sein.


Natürlich ist der Himmel nicht immer blau. In jeder Beziehung gibt es eben auch Konflikte. Und das ist auch gar nicht schlimm. Es geht vielmehr darum, diese immer und immer wieder eben auch ohne großes Drama aus der Welt schaffen zu können.

Wenn die Kommunikation zwischen dir und deinem Hund stimmt, wird dir das mit der Zeit immer leichter fallen und du wirst Probleme immer seltener als Probleme wahrnehmen.

Statt zu verzweifeln kann man diese Konflikte eben auch als Chance wahrnehmen, um gemeinsam zu wachsen um am Ende noch enger zusammenzuwachsen.


Aber egal welche Probleme oder Problemchen es zwischen dir und deinem Hund im Alltag eventuell noch gibt, vergiss nicht die unzähligen schönen Momente mit ihm zu genießen.

Diese sind wesentlich mehr Wert, als die Mankos die letzendlich doch jedes Hund-Mensch-Team hat.


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